Martin Black


Martin begann die E-Gitarre Mitte der 1980er für sich zu entdecken. Vorwiegend zu Schallplatten von AC/DC, Ten Years After, Iron Maiden & Co. lernte er sich das Spielen autodidaktisch. Mit Gleichgesinnten wurde erst im Wohnzimmer, dann in Partykellern von diversen Eltern und schließlich in feuchten Proberaumlöchern gespielt, so oft es ging.

Anfang der 1990er kam mit „Raydead“ eine erste nennenswerte (harte) Band ins Spiel, Gigs im In- und Ausland, Plattenvertrag, etc. Leider zerstritt sich die junge Band nach 4-5 Jahren. Persönliche und musikalische Differenzen wie es so schön heißt 🙂 Die Liebe zur harten Musik flaute ab, also gründete Martin 1994 unter dem Einfluss von Pearl Jam, Nirvana & Co. eine Alternative-Rock Band (wer tat dies damals nicht?). „Bleach“ hatte wieder eine Halbwertzeit von 4 Jahren, danach war vorerst Sendepause.

Mitte des ersten neuen Millennium-Jahrzehnts erwuchs dann aus einem Geburtstagsgig eine 3-Mann „Halfplugged“ Band, welche sich auf Cover von Neil Young, Cash & Co. konzentrierte. Diese Band namens „Oil Barons Club“ war beliebt, deswegen wurden in den folgenden 1-2 Jahren noch einige Gigs angehängt.

Privat stellte das Leben vor einigen Jahren auch andere wichtige Weichen – Heirat, zwei wunderbare Kinder Nina `08 und Florian `09 gesellten sich in das bis dahin anscheinend wieder viel zu ruhige Leben des schlummernden Gitarristen 🙂

2009 wechselte Martin dann doch wieder ganz zurück zu einem „normalen“ Bandleben – seit damals spielt er die harte Geige in der Wiener Band „Pissmark“, wohin ihn sein seinerzeitiger Raydead-Drummer und sehr guter Freund Rawman lockte.

Ein Wunsch bzw. Fixpunkt für die Zukunft allerdings war schon immer eine Bluesrock-Band, die einfach die besten Songs der vergangenen Jahrzehnte auf eigene Art und Weise interpretiert, ohne sich dabei allzu ernst zu nehmen – aber diese sehr wohl trotzdem mit Professionalität umsetzt, gerade dies ist oft der Knackpunkt, leider! Da „Pissmark“ nicht 100% seiner (trotzdem spärlich vorhandenen) Zeit als Musiker fordert bzw. er einfach wieder selber Lust auf ‚noch mehr‘ hat, war die zufällige (oder war es Schicksal?) Begegnung mit Remo & Co. einfach perfekt getimed.

Was vor Jahren mit dem „Oil Barons Club“ spärlich begann, findet nun mit den BLACKS & WHITE die perfekte Weiterführung.